
Und sie sieht gut aus, die Neue. Ausgestattet mit alt bekannter Technik der ETA, dem Kaliber 13 wie es Breitling nennt, einem überarbeiteten 7750 Valjoux Uhrwerk. Zudem ist das Gehäuse wirklich gelungen und ich bin schon echt erstaunt wie gut sie am Handgelenk wirkt. Ein wenig höher als die Quarzchronos, die für manche Träger beinahe schon zu flach wirken, aber eben noch ausgewogener im Zusammenspiel mit dem hervorragend verarbeiteten Metallgliederband.

Besonders gut gefällt mir die neue Variante mit anthrazitfarbenen Compteuren auf silberfarbenem Blatt. Warum Breitling aber steif an den polierten Gehäusen festhält und keine Satinierung mit dem gleichen feinen Strich einführt bleibt ein Rätsel. Mich stört das jetzt auch nicht mehr, die Tatsache bleibt aber untypisch.



Warum man auch bei einem so großen Wurf nicht gleich noch mehr als drei Farbvarianten bringt, muss sich Breitling aber schon fragen lassen. Schwarz, Silber, Blau kann eigentlich nicht die Antwort auf die Individualisierungswünsche der Kunden sein. Man wirbt dafür zu offensiv mit den Schlagworten -"meine Breitling nach Maß"- auf der hauseigenen Homepage. Und was dem Kunden letztlich zur bleibt, ist die Auswahl des Armbandes. Eigentlich Quatsch. Vielmehr sollte es möglich sein die Farben der Compteure selbst zu wählen. Ob nun Schwarz, Blau, Anthrazit, Silber oder Rot auf dem silberfarbenem Blatt bliebe dem Kunden überlassen und erhöht die Bindung zum Objekt. Sei es drum, es gibt leider nur 3 Möglichkeiten also würde ich mich für die Helle entscheiden.

Der Trend geht ja ohnehin zur Zweituhr, also warum nicht bei dieser Uhr zugreifen? Ganz knapp unter 5.000 Euro liegt dann aber bereits der Einstieg in die Mechanik. Eine ganze Stange Geld wenn man bedenkt, was deutsche Manufakturen wie NOMOS dafür bieten. Eins bieten sie jedoch nicht, eine einzigartige Breitling. Es war eben schon immer etwas besonderes eine Uhr dieser legendären Marke zu tragen. Sicher auch keine einfache Entscheidung.
Sie werden es schon gemerkt haben, ganz so viele Neuigkeiten oder Limitierungen die kurz nach der Basel Messe ausgeliefert werden gibt es derzeit auch nicht. Also kaum Uhren über die man berichten könnte. Darunter leidet auch etwas die Abwechslung und so kommt es eben mal vor, dass man sich mehrere Wochen mit einer Marke wie Breitling beschäftigt. Einen Trost gibt's dabei, es ist nicht die schlechteste Möglichkeit sich die Zeit zu vertreiben. ;-)

Bitte sehen uhren replica oder Rolex Air King
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